Für den einen sind sie eine lästige Begleiterscheinung des Sommers, dem anderen versüßt der Ertrag der Honigjäger jedes Frühstücksbrötchen. Im Rahmen des Tages der deutschen Imkerei informierte der Imkerverein „Mittlere Erft“ über Aufzucht von Bienenkolonien, die Gewinnung von Honig und leistete angehenden Imkern Starthilfe.
79 000 Hobbyimker gibt es in Deutschland. 35 von ihnen haben sich in Bergheim, Frechen, Kerpen und Pulheim zum Imkerverein „Mittlere Erft“ zusammengeschlossen. Mit Beginn der Obstblüte bis Ende Juli widmen sie ihre ganze Aufmerksamkeit ihren Bienenkolonien. Etwa alle neun Tage müssen ab Ende Mai die Stöcke überprüft werden. Jährlich bringt der Hobbyimker durchschnittlich 40 Arbeitsstunden für die Pflege der Insekten auf.
Zweimal jährlich können Imker den süßen Saft ernten. Im Gegenzug muss der Imker Kontrollmaßnahmen treffen, damit sich keine Jungköniginnen ankündigen. Den Bau der weißlich bedeckten sogenannten „Weiselzellen“ (Königinnenzellen) muss er unterbinden. Kündigt sich eine Jungkönigin an, verlässt die Königin mit ihrem Hofstaat den Stock und sucht einen neuen Unterschlupf. Die Zahl der Bienen des Imkers reduziert sich deutlich.
via rundschau-online.de